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Sozialwirtschaft für ein soziales Europa (Editorial)

Ich freue mich sehr, dass ich die Gelegenheit habe, Ihnen so kurz nach Abschluss unserer Konferenz „Sozialwirtschaft als wirksames Modell zur sozialen Inklusion”  im bulgarischen Varna zu schreiben.

Die Nachfrage nach Teilnehmerplätzen und die Qualität des Austauschs und des Dialogs zeigten, wie aktuell und relevant das Konferenzthema war. Wie einer der Redner bemerkte, besteht in vielen Ländern Europas die Sehnsucht, „Europa sozial zu machen”. Für diejenigen unserer Mitglieder, die innerhalb der Europäischen Union arbeiten, scheint trotz des anhaltenden Traumas des Umgangs mit der Migration die Erkenntnis zuzunehmen, dass Europa ein greifbares soziales Element haben muss, um uns, seine Bürger und Bürgerinnen, zufrieden zu stellen.

Eine starke und sich entwickelnde Sozialwirtschaft ist der Schlüssel zur Schaffung eines sozialen Europas, und ich danke den Vortragenden und Delegierten für ihren Beitrag dazu, die Konferenz zu einer so reichen Erfahrung zu machen. Als Delegierte hatten wir Gelegenheit, Erfolgsbeispiele kennen zu lernen und zu diskutieren, die Art von Rechtsrahmen zu untersuchen, die wir in unseren Ländern brauchen, um soziale Unternehmen aufblühen zu lassen, und Ideen zur Finanzierung sozialer Unternehmen zusammenzutragen.

Neben der Konferenz fanden unsere Generalversammlung und Organisationstreffen statt, auf denen wir spannende Ideen ausgetauscht haben, die den Input und Einfluss der Mitglieder im EASPD erhöhen werden. Weitere Informationen zu diesen Plänen finden Sie in unserer Commit!- Strategie und an anderer Stelle in diesem Newsletter und auf unserer Website.

Mehrere Delegierte haben sich bereits dazu geäußert, wie sehr es ihnen in Varna gefallen hat. Wir werden die Bewertungen mit Interesse lesen.
Die Entscheidung der bulgarischen Regierung, unsere Konferenz zum Teil des Programms der bulgarischen EU-Präsidentschaft zu machen, schätzen wir sehr. Wir haben uns über die Beiträge des Minister für Arbeit und Soziales Herrn Petkov, des stellvertretenden Ministers und anderer parlamentarischer Vertreter gefreut.

Abschließend möchte ich noch Georgi Georgiev und dem NASO-Team meinen besonderen Dank aussprechen. Wir arbeiten seit vielen Jahre gern mit ihnen zusammen, und gemeinsam mit dem EASPD-Team Franz Wolfmayr und Sonia Staskowiak haben sie eine wunderbare Konferenz ausgerichtet.

Alles lief bestens, und unsere bulgarischen Gastgeber haben uns ein herzliches Willkommen bereitet.

 

James Crowe
Präsident EASPD